Mittwoch, 16. August 2017

WoP: Pflege magischer Geschöpfe Klasse 1 ~*Hauselfen*~

„Merde!“, schimpfte Marianne und es schien tief aus dem Herzen zu kommen. Fluchend rannte sie die Korridore entlang mit einem knurrenden Magen und ärgerte sich, dass sie das Abendessen verpasst hatte. Nun hatte Marianne einen riesigen Hunger und musste bis morgen früh auf ihr Frühstück warten.
‚Wie soll ich das schaffen?‘, fragte sie verzweifelt und ihr war sogar ein wenig schwindelig, weil ihr gewisse Nährstoffe fehlten. Naja selber schuld, wenn man meinte die Bücher noch sortieren zu müssen, nach Alphabet und Kategorie wohl gemerkt. Die junge Halbrussin überlegte, ob sie nicht mal eine Pause einlegen sollte. Dann würde sie auch nicht das Essen vergessen. Sie war gerade durch den Torbogen zur Eingangshalle gelaufen, als plötzlich eine kleine seltsame Gestalt in einer niedlichen Uniform umher lief und in eine bestimmte Richtung ging. Marianne wirkte irritiert und neugierig, denn dieses Wesen erinnerte sie an jemanden. Eine Hauselfe! Mariannes Augen funkelten, denn sie musste die Hausaufgaben für Pflege magischer Geschöpfe machen. Sie war an dem Tag krank gewesen und lag mit einer leichten Grippe im Krankenflügel. Ihre Mitschüler haben ihr die Hausaufgaben gebracht. In der Stunde war eine Hauselfe zu Besuch gewesen und hatte ihnen sämtliche Fragen über Hauselfen gestellt. Das hatte Marianne natürlich verpasst. Marianne wusste schon etwas über Hauselfen durch Geschichte der Zauberei, bei dem sie sich um die Quidditchweltmeisterschaft 1994 beschäftigen sollte und eine Hauselfe eine tragische Rolle dort gespielt hatte. Aber das war für die Hausaufgabe nicht genug. Demnach war es ein glücklicher Zufall solch ein Geschöpf zur späten Stunde anzutreffen. Auch wenn das Mädchen nun im Gemeinschaftsraum sein sollte, ging sie dem Geschöpf nach und betrat einen geheimen Gang, der in einen riesigen Raum führte. Dort in der Mitte standen vier Esstische, schön lang, während ein Tisch quer am Kopf ende stand. Irgendwie kam ihr diese Aufstellung bekannt vor und als Marianne das ganze dreckige Geschirr sah, wusste sie wo sie war.
‚Ich bin in der Küche‘, schoss es ihr durch den Kopf und ihr Magen begann zu rumoren. Meine Güte hatte sie einen entsetzlichen Hunger. Plötzlich kam eines der kniehohen Geschöpfe auf sie zu. Erst dachte, dass dieses Geschöpf sie verjagen würde, weil sie unerlaubterweise hier eingedrungen war. Doch stattdessen blieb die Hauselfe vor Marianne stehen, ehe sie eine tiefe Verbeugung machte.
„Guten Abend, Miss“, sagte das Wesen mit einer piepsigen Stimme. Immer mehr Geschöpfe sahen auf und verneigten sich vor Marianne, worauf das Mädchen tomatenrot anlief. Es war ihr ein wenig peinlich, wie unterwürfig sie sich vor ihr verhielten.
„G-guten Abend“, stammelte das Mädchen und räusperte sich ein wenig, „t-tschuldigen Sie. I-ich bin hier ausversehen rein gekommen und wollte nicht…“
Der Rest ging in einem Magenknurren unter und Marianne fiel ein wenig zusammen. Sofort kamen sämtliche Hauselfen auf sie zu. Eine brachte ihr sogar ein Stuhl, damit sie sich setzen konnte. Dankend nahm die junge Hufflepuff Platz, wobei ihr Gesicht noch röter wurde. Sie drang hier ein und dann half man ihr einfach so.
„Möchten Sie etwas zu trinken, Miss?“, fragte die Hauselfe, die sie als Erste angesprochen hatte und Marianne platz heraus, „Ja und vielleicht etwas zum Essen, sonst kann es sein, dass ich vom Stuhl falle.“
Das war so peinlich, aber da der Hunger zu groß war, wollte sie nur noch was essen. Und da kam es. Ein silbernes Tablet getragen von einem Hauselfen mit belegten Broten mit Käse, Schinken und Tomaten. Marianne lief das Wasser im Munde zusammen und als das Tablett in ihrer Nähe war, griff sie nach eines und biss hinein. Die Soße darin war so lecker und der Schinken hatte so viel Geschmack, dass die Rothaarige noch einmal hineinbiss, obwohl sie den ersten Biss noch nicht ganz zu ende gekaut hatte.
„Wie lecker!“, rief sie glücklich aus, „genauso gut wie die Brote von zu Hause.“
Sie stockte und wirkte ein wenig traurig, denn das Heimweh kam wieder in ihr auf. Doch die Hauselfen fühlten sich des Lobes geschmeichelt. Zu trinken gab man ihr einen vollen Becher Kürbissaft.
„Vielen dank“, sagte Marianne glücklich, als sie sich das zweite Brötchen nahm und ihr Magen endlich was zu tun hatte, „ihr habt mich vorm Verhungern bewahrt.“
„Keine Ursache, Miss. Wir sind ja hier um euch zu dienen“, sagte die Hauselfe und verneigte sich.
„Oh wie unhöflich“, nuschelte Marianne und stellte sich erst einmal vor.
„Mein Name ist Misty, Miss“, piepste die Hauselfe und verneigte sich erneut.
„Ah Sie sind die Hauselfe, die meine Schüler befragt haben beim Unterricht“
„Sehr richtig, Miss. Misty hat sämtliche Fragen der Schüler beantwortet. Leider muss Misty gestehen, dass sie nicht Miss Marianne gesehen hat.“
„I-ich war krank“, murmelte das Mädchen und die Augen der Hauselfe blickten mitfühlend zu ihr auf.
„Misty hofft, dass es Ihnen besser geht“, sagte sie und Marianne nickte energisch.
„Alles ok. War nur eine Erkältung“, sagte das Mädchen, „a-aber k-könnten sie mir noch einen Gefallen tun?“
Das letzte Wort war mehr ein Flüstern und es war ihr einfach nur unangenehm die Hauselfe vom Arbeiten abzuhalten. Diese wackelte aber glücklich mit den Ohren, so als freute sie sich um einen Gefallen gebeten zu werden.
„Fragen Sie ruhig Miss. Misty wird sich die allergrößte Mühe geben ihre Fragen zu beantworten“, sagte die Hauselfe und Marianne lächelte, holte ihre Hausaufgaben und Schreibzeug hervor und suchte die Fragen von der Stunde.
„Ähm… naja… wie kann ich zum Beispiel erkennen, ob das ein Hauself oder Hauselfe ist und zwar nicht… ähm… naja Sie wissen schon“, fing Marianne an und ärgerte sich, dass sie so dumme Fragen schon stellte.
Doch Misty schien zu verstehen was Marianne meinte und erklärte: „Männliche und weibliche Hauselfen sind manchmal schwer zu unterscheiden. Beide sind ungefähr gleich groß, also bis zu dem Knie eines ausgewachsenen Zauberers haben tennisgroße Augen und besitzen Fledermausohren. Die Nase einer Hauselfe ist meist knubbelartig, während die eines Hauselfs eher stielartig und lang ist. Außerdem ist die männliche Stimme des Hauselfs ein wenig tiefer als die einer Hauselfe.“
Marianne schrieb alles eilig auf und dankte, dass Misty diese Frage beantwortet hat, wobei man es hätte falsch verstehen können.
„Ihr könnt ja ohne Zauberstab zaubern. Ist eure Magie anders?“, fragte sie und Misty nickte.
„Ja Miss. Wir Hauselfen können zum Beispiel in Hogwarts apparieren. Wir sind von dem Schutz nicht betroffen. Jedoch darf Misty nicht einfach so zaubern. Sie muss die Erlaubnis des Meisters haben, damit sie Magie ausführen darf. Außerdem benötigen wir Zauberstäbe nicht, denn sie werden bei uns im Alltag nicht benötigt, Miss.“
„E-erst wenn der Meister sagt, sorge für eine Explosion, wird ihr eine Explosion erzeugen?“, fragte Marianne irritiert.
„Sehr richtig Miss“, bestätigte Misty.
„Ist das Meister-Hauself Beziehung so streng?“
„Streng nicht Miss. Wir Hauselfen sind solche Bedingungen gewohnt“, erklärte Misty weiter, „wir werden von einer Familie vom Amt für die Neuzuteilung von Hauselfen im Zaubereiministerium eingeteilt und dienen als unbezahlte Hausangestellte.“
„I-ihr werdet für das nicht bezahlt?“, fragte Marianne unglaublich und Misty schüttelte den Kopf.
„Oh nein Miss. Bezahlt zu werden sehen Hauselfen sogar als Schande an“, sagte sie mit piepsiger Stimme, während einige umstehende Hauselfen leicht verlegen zu Boden sah. Marianne öffnete den Mund, um dazu was zu sagen, doch ihr fehlten die Worte, weshalb sie ihn gleich schloss. Dieses Schweigen nutzte Misty um weiter zu erklären:
„Der Meister ist das Oberste eines Hauselfen. Wir tun alles, um für den Meister zu dienen und übernehmen jegliche Dienste, die der Meister uns auferlegt, Miss. Darüber hinaus haben wir zu unserem Meister eine Schweigepflicht. Wir dürfen nicht böse über ihn sprechen, ihn nicht beleidigen oder dergleichen.“
„Selbst wenn der Meister total böse ist?“
„Das ist gleich, Miss. Wir stehen diesem Schweigen an und dürfen ihn nicht brechen“, erklärte Misty.
„U-und alles was der Meister will, müsst ihr tun?“, fragte Marianne und erbleichte, als die Hauselfe nickte. Hieß es, sie müssten Befehlen gehorchen, wenn der Meister wollte, dass die Hauselfe keine Kinder bekam oder dergleichen. Marianne verdrängte den Gedanken und kam zu der nächsten Frage über.
„Wie sieht es mit Befreiung aus? Ist das möglich?“, fragte sie und sofort brach ein peinliches Schweigen aus. Einige Hauselfen sahen betreten zu Boden oder drehten sich, als hätte Marianne etwas Unangenehmes gesagt. Erschüttert über diese Reaktion stammelte die Hufflepuff eine Entschuldigung hervor, doch die Hauselfen sagten piepsend, es sei nichts.
„Das geht tatsächlich, Miss“, sagte Misty, „wenn ein Hauself von seinem Meister Kleidung bekommt und sei es nur eine Socke, ist er seines Dienstes enthoben.“
Peinlich berührt sah die Hauselfe zu Boden und Marianne ahnte, dass dies für die Hauselfe bestimmt sehr unangenehm war, darüber zu sprechen. Trotzdem war das höchst interessant, dass diese Wesen es sogar liebten, versklavt zu werden. Verrückt, aber wahr!
„G-gab es Hauselfen die befreit wurden. Bestimmt nicht leicht, wenn man jemanden Jahre lang treu gedient hat und dann entlassen wird“, sagte Marianne.
„Ja, Miss. Winky war eine Hauselfe, die durch Kleidung aus der alten Zauberfamilie entlassen wurde.“
„Stimmt! Von ihr habe ich im Unterricht gehört. Sie wurde beschuldigt das dunkle Mal beschworen zu haben und wurde dann von Bartemius Crouch entlassen. Echt traurig. Sie hat es bestimmt nicht getan, denn Sie haben mir ja gesagt, dass Hauselfen mit Zauberstäbe nichts anfangen können. Was ist denn mit ihr passiert?“
„Sie kam hier in der Küche unter, Miss und Hogwarts beziehungsweise Professor Dumbledore wurde ihr neuer Meister“, sagte Misty, wenn auch etwas beschämt. Wahrscheinlich schämte sie sich über ihre Kollegin, die entlassen wurde.
„Das ist doch schön. Da hat sie sich bestimmt gefreut oder?“
„Nein Miss. Sie hat es –zu recht – als Schande angesehen von ihrem Meister entlassen worden zu sein. Dadurch hat sie viel getrunken und ist demnach auch früh gestorben.“
„O-oh wei die Arme“, murmelte Marianne verlegen und fragte dann zögernd, „und gab es einen Hauselfen, der sogar bezahlt werden wollte?“
Jetzt hatte sie es wirklich geschafft, dass die Hauselfen peinlich berührt zu Boden starrten. Anscheinend war es wirklich der Gipfel der Schande Lohn von seinem Meister zu erhalten.
„Dobby, Miss. Er war einst ein Diener der Malfoys, hat aber dennoch gegen die Einwilligung des Meisters gehandelt, um Harry Potter zu helfen. Am Ende war es Harry Potter selbst, der mit einem Trick es geschafft hatte, Dobby zu befreien. Danach suchte Dobby sehr lang nach Arbeit, aber wissen sie Miss, er wollte bezahlt werden und das wollten Familien nicht hinnehmen. Dann bot Professor Dumbledore ihm eine Stelle an und gab ihm sogar Lohn“, erzählte Misty und Marianne wirkte glücklich, dass er einen Job gefunden hatte. Sie fragte, was mit ihm geschehen ist und Misty erzählte betrübt, dass er durch das Messer einer Hexe, die Harry Potter töten wollte schwer verwundet und gestorben war.
„Oh weh“, murmelte Marianne und sah traurig zu Boden. Zu gerne hätte sie diesen Hauself kennengelernt, der sich gegen das Gesetzt des Meisters entgegengestellt hatte. So schrieb sie alles auf und wirkte sehr zufrieden, das ihr Aufsatz eine Pergamentrolle lang geworden war. Da sah das Mädchen auf die Uhr und japste auf, als sie sah wie spät es war.
„Verdammt wenn mich jemand erwischt bin ich dran“, schrie sie und wurde dabei so bleich wie die Wand.
„Nun wir haben Sie ja sehr lange aufgehalten, Miss“, piepste Misty und verbeugte sich entschuldigend.
„N-nein schon gut. Ihr habt mir sehr viel geholfen, was die Hausaufgaben betrifft. Verzeiht auch wegen den unangenehmen Fragen“, fügte Marianne errötend hinzu.
„Immer wieder gerne, Miss Marianne. Misty ist froh wenn sie Marianne helfen kann“, sagte Misty entzückt.
„S-sagen Sie… äh reden Hauselfen immer in dritter Form Singular?“
„Ja! Es wird bei euch Hauselfen Bediensteten – Slang genannt“, piepste die Hauselfe und verneigte sich erneut vor Marianne.
„N-naja dann gehe ich mal in der Hoffnung nicht erwischt zu werden“, murmelte Marianne und packte zusammen, als Misty piepsend fragte: „Soll ich Miss Marianne in den Gemeinschaftsraum apparieren?“
„Wenn das geht wäre ich dem Angebot nicht abgeneigt“, sagte Marianne freundlich und Misty verneigte sich. Sofort hielt sich Marianne an ihr fest und wurde dann in eine Art Schlauch gequetscht ehe sie stehend in Mitte des Gemeinschaftsraum landete.
„W-wow ich bin appariert“, murmelte Marianne und bemühte sich, sich nicht zu übergeben, „ehrlich gesagt das ist nicht so mein Fall.“
„Einen schöne Nacht noch, Miss Marianne“, piepste Misty und verneigte sich ein letztes Mal, bis sie mit einem lauten Knall verschwand. Marianne setzte sich nochmal an ihren Aufsatz und schrieb noch auf, dass Hauselfen im Ministerium als Zauberwesen angesehen werden und einen niedrigen Grad haben wie der Kobold. Sie werden als Sklaven angesehen. Die Klassifizierung fand Marianne nicht im Buch, gab ihr aber die Klassifizierung XX da sie ja eher harmlos und leicht zu bändigen sind. Auch wenn das Mädchen diese Gehorsamkeit grausam fand, wobei sie wahrscheinlich nicht das schlimmste Beispiel gehört hatte, war sie froh um die Hauselfen in Hogwarts. Neugierig hatte sie die Geschichte von Hogwarts durchgeblättert und herausgefunden, dass ihre Hausgründerin Helga Hufflepuff dafür gesorgt hatten, dass Hauselfen hier eine Stelle fanden. Das zeigte wieder einmal, dass diese Hexe aus Wales total Loyal freundlich und offenherzig galt und das erfüllte Marianne leicht mit stolz. Zwar hasste sie die Farbe gelb, aber dennoch ist sie froh in diesem Haus zu sein.

Zusammenfassung

Aussehen
Männliche und weibliche Hauselfen sind manchmal schwer zu unterscheiden. Beide sind ungefähr gleich groß, also bis zu dem Knie eines ausgewachsenen Zauberers haben tennisgroße Augen und besitzen Fledermausohren. Die Nase einer Hauselfe ist meist knubbelartig, während die eines Hauselfs eher stielartig und lang ist. Außerdem ist die männliche Stimme des Hauselfs ein wenig tiefer als die einer Hauselfe.

Magie der Hauselfe
Hauselfen können ohne Zauberstab zaubern, indem sie einfach bei der Ausführung mit den Fingern schnipsen. Außerdem können sie apparieren an Orte, bei denen es nicht geht, sobald der Meister sie ruft (Beispiel Kreacher, der von der Insel entkommen konnte oder Dobby der in Malfoys Anwesend apparieren konnte). Dennoch dürfen die Hauselfen erst Zaubern, wenn ihr Meister den Befehl gibt.

Klassifizierung
Eine genaue Klassifizierung ist nicht gegeben, aber Hauselfen sind Zauberwesen, die mit Kobolden so ähnlich gleichgestellt werden, obwohl Kobolde eindeutig gefährlicher sind, denn im Gegensatz zu Hauselfen sind Kobolde keine Sklaven. Hier würde die Klassifizierung XX als passend sein für harmlos und leicht zu bändigen.

Verhältnis Meister/Hauself
Hauselfen werden von einer Familie vom Amt für die Neuzuteilung von Hauselfen im Zaubereiministerium eingeteilt und dienen als unbezahlte Hausangestellte. Sie müssen absolut gehorsam sein (sie dürfen nur sich paaren, wenn der Meister es erlaubt) und stehen in eine Schweigepflicht zu ihrem Herren. Sie dürfen keine Geheimnisse von ihren Herren an fremde weitergeben. Hauselfen vernachlässigen ihre eigenen Bedürfnisse und stellen diese des Meisters höher.

Beendigung des Verhältnisses zwischen Meister und Hauselfe
Bekommen Hauselfen von ihrem Meister Kleidung geschenkt, ist er befreit und muss der Familie nicht mehr dienen

Bekannte Hauselfen
Winky: ehemaliger Meister -> Bartemius Crouch sr. Neuer Meister -> Albus Dumbledore.
Wurde von ihrem Meister befreit, weil sie unter Verdacht kam das dunkle Mal beschworen zu haben. Hat es nicht verkraftet, dass ihr Meister sie befreit hat und hat das Problem mit Alkoholismus versucht wegzutrinken.
Dobby: ehemaliger Meister -> Malfoy Familie neuer Meister -> Albus Dumbledore.
Hat Harry Potter gewarnt nicht nach Hogwarts zurückzukehren. Wurde von Mr. Potter befreit durch einen Trick. Arbeitet in Hogwarts und bekommt Lohn und Urlaub. Starb, als er Harry und seinen Freunden bei der Flucht aus Malfoys Manor half. 

Quelle

1) Die kurze Beschreibung der Hogwartsküche habe ich aus Buch 4 von Harry Potter entnommen
2) Quellen zu Hauselfen allgemein habe ich aus den Seiten entnommen: http://de.harry-potter.wikia.com/wiki/Hauself, http://harrypotter.wikia.com/wiki/House-elf,
3) Als Quelle für die Hauselfe Winky wurde diese Seite verwendet: http://harrypotter.wikia.com/wiki/Winky
4) Für den Hauself Dobby nahm ich die Quellen aus den Bücher 2, 4 und 7
5) Die Hauselfe Misty ist eine Idee aus dem Unterricht von WoP: https://worldofpotter.de/school/lesson/12235e7c-0d6f-479e-91af-87b34c17b1e9
6) Der Charakter Marianne stammte von mir!

7) Die Klassifizierung ist nur eine Vermutung von mir, da ich im Internet und im Buch nichts gefunden habe

Montag, 14. August 2017

WoP: Muggelkunde Klasse 1 ~*Muggelkleidung*~

Irgendwie war es komisch. Eine Kleiderstange direkt in der Mitte des Klassenraums, mit bunten Klamotten, eine Auswahl die Marianne noch nie gesehen hatte. Suspekt blickte sie zu Professor Dalton, welche euphorisch verkündete, dass Muggelkleidung die Aufgabe heute war und man sich nun sein eigenes Outfit erschaffen kann.
‚Verlangt sie dann noch eine Modenschau?‘, fragte Marianne sich, während die Mädchen schon gleich zu den Kleidern stürzten und sich die besten Stücke heraus nahmen, während die Jungen nur sehr zögerlich mitmachten.
Marianne wartete ab, bis der Trubel vorbei war ehe sie sich zum Kleiderständer begab und dort die restlichen Klamotten begutachtete, die noch übrig waren. Ein bunter Haufen voller exotischer Kleider, die auch komisch aussahen, wenn man sie als Muggel tragen würde oder? Bei so etwas war Marianne sich nicht so sicher.
‚Nichts für ungut Professor aber sie haben einen furchtbaren Geschmack‘, dachte sie ein wenig zurückhaltend, ehe eine Person sie von hinten antippte und sie zusammenfuhr.
„Wenn das nicht das kleine Pflänzchen von Silvester ist“, sagte eine sanfte Stimme hinter ihr und als sich Marianne umdrehte, erkannte sie Lillyana Jones, ein ziemlich großgewachsenes Mädchen mit schulterlangen Haaren und schillernd graugrünen Augen, passend zu der Farbe ihres Hauses: Slytherin.
„Äh h-hallo“, stammelte die Rothaarige und musste dabei an das gelbe Cocktailkleid denken, dass diese Slytherin ihr zu Silvester in die Hand gedrückt hatte, worauf das Mädchen gezwungen war an der Party teilzunehmen. Irgendwie war es nett von ihr gewesen, ihr dies auszuleihen, aber andererseits war das eine Nötigung vom Herrn!
„Ziemlich bunt was?“, kicherte das Mädchen und deutete mit einem Kopfnicken zu dem Kleiderständer. Dem musste Marianne recht geben. Es war ziemlich bunt! Normale Jeans und einfarbige T-shirts hätten gereicht.
„Ich habe mir das ausgesucht“, sagte sie und hielt Marianne ein grün kariertes Kleid hoch, dass Marianne sicherlich über die Knie gehen würde. Ja solch ein Kleid würde sie im Sommer tragen, aber nur, wenn sie darum gebeten wurde. Ansonsten bevorzugte Marianne schwarze oder weiße Kleidung. Farbe an ihr selbst gab es nicht wirklich. Das bei Silvester war die pure Ausnahme, bei der sie in knallgelb herumgelaufen war und so auffällig war wie ein Papagei.
„Aber was denkst du? Sind diese Kleider Muggelstandard?“, fragte Lillyana. Das Mädchen mit den roten Haaren überlegte. Eigentlich waren die meisten Kleider ziemlich bunt und gaben einem so ein Karibikgefühl. Dennoch waren auch Kleidungsstücke vorhanden, die Marianne oft als kleines Kind anhatte, bis sie sich dazu entschloss hatte nur noch in schwarz oder weiss herum zu laufen.
„Einige schon“, gestand Marianne und fügte leise hinzu, „aber einige sind auch für Muggel selbst schon komisch.“
Darauf musste Lillyana lachen und sie gestand, dass sie den gleichen Gedanken hatte.
„Aber jetzt zu dir. Hast du schon ein Kleidungsstück herausgesucht?“, fragte sie und das schmale Lächelnd verriet der jungen Halbrussin nichts Gutes. Im Gegenteil der Gedanke an den Silvesterabend schien sich ihr wieder aufzudrängen.
„I-ich suche noch“, stotterte sie und hoffte, dass Lillyana das dabei beließ. Nein natürlich nicht. Sie ging an ihr vorbei und schien nach einer ganz bestimmten Art von Kleidung zu suchen. Da zog sie eines heraus und Marianne hätte einen Satz nach hinten gemacht, als sie es ihr vor hielt. Es war schön grün, perfekt für ihre Farbe, doch Marianne fand es zu grell. Es blieb nicht mehr viel Auswahl und das Einzige, was so aussah, als würde es nicht zu Gothicmäßig oder dergleichen wirken war ein gelbes Kleid (schon wieder). Marianne nahm es vom Ständer und betrachtete es angewidert und faszinierend zugleich.
„Ich finde gelb ist eine schöne Farbe. Das lässt dein zartes Gemüt noch mehr betonen“, kam es von Lillyana, während Marianne entgegenbrüllen wollte, dass gelb zu grell war und sie nur auffiel. Außerdem biss sich diese Farbe mit ihrem roten Haar.
Das Kleid selbst besaß zwei Spagettiträger auch in derselben grellen Farbe wie der Rest des Kleides. Der Oberbereich schmieg sich wellig an den Körper, ehe es kurz über Bauchnabelhöhle locker durch einen angenähten hängenden Stoff überging. Einige Falten in diesem Kleid ließen dies locker leicht wirken und damit es nicht ganz so gelb aussah wurden am Ende des Kleides Blumen in rosa, blau und grün (für die Blätter) gedruckt, die verschnörkelt nach oben liefen und dabei immer dünner und weniger wurden. Es war ein richtiges Sommerkleid am Strand, aber nichts diese Art von Kleid, die Marianne einfach so freiwillig anziehen würde. Da es aber nichts besseres gab, nahm sie das an sich und kramte dabei noch zwei Sandalen in big hervor.
Das Kleid selbst war so typisch Muggelkleidung, denn kein Zauberer würd mit so einem bunten Kleid durch Hogwarts laufen, geschweige denn durch die Winkelgasse. Zu Zauberer passten Roben, dunklere Farben und Umhänge. Ein Zauberer war meist äußerlich daran zu erkennen, dass er sehr altertümliche Klamotten trug und dann noch so weite, sodass man den Zauberstab gut verstauen konnte. Das war natürlich bei diesem Kleid nicht möglich.
„Ich stell mich dich mit diesem Kleid drin vor und einem großen Sonnenhut an einem schönen Pool“, sagte Lillyana und grinste noch breiter, als sich das Gesicht Mariannes in eine absurde Grimasse verwandelte. Alles nur nicht das! Kein Pool, bei dem die Sonne heiß auf einen knallen könnte, kein Sonnenhut und kein solches Kleid! Sie hatte es nur so genommen, fertig!
„Aber was ist eigentlich so muggeltypisch?“, fragte Lillyana und deutete auf die Fragen, die Professor Dalton auf die Tafel geschrieben hat.
„Ich würde sagen alles was Zauberer anhaben“, nuschelte Marianne und als Lillyana fragend die Augenbrauen hochzog erklärte das Mädchen etwas unbeholfen: „ich meine kein Muggel würde in einem schwarzen Mantel herumlaufen, der einen bis zum Knöchel geht, geschweige denn einen Umhang in purpurrot oder dunkelblau. Außerdem sind die Kleider von Zauberern sehr altmodisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Zaubermode solch ein Exemplar vertreten ist, wobei es auch für ein Muggel grenzwertig ist.“
Dabei deutete sie auf das Kleid, dass Lillyana für sie herausgesucht hatte.
„Also du denkst muggeltypische Kleider sind Kleider, die keine Zauberer tragen würden?“, fragte Lillyana.
„Nein das nicht. Hexen und Zauberer tragen ja auch Anzüge und Röcke, die selbst Muggel tragen würden. Selbst auch die Socken sind gleich. Auch tragen einige auch Jeans und Hemden, aber das sind meist diejenigen die aus einer Halbblutfamilie stammen und noch im Teenageralter sind. Ich finde muggeltypisch kann man nicht genau definieren. Alles was zu sehr bei den Muggeln vom Äußerlichen her auffällt im Sinne von altmodisch, zu Robenlastig oder mit komischer Kopfbedeckung ist nicht muggeltypisch.“
„Eine sehr interessante These, Miss Sergov“, meinte plötzlich eine fröhliche Frauenstimme neben ihr, worauf Marianne einen leisen Schrei von sich gab. Professor Dalton hatte sich zu den Mädchen hinzugestellt und dabei die Behauptung Mariannes mitbekommen. Breit lächelnd blickte sie zu der Rothaarigen hin, die im Moment wünschte im Boden versinken zu können. Das war ganz und gar nicht ihr Tag. Und es wurde schlimmer als Professor Dalton das gelbe Kleid genauer in Augenschein nahm und der Meinung war, dies würde zu Marianne wirklich gut stehen.
‚NEIN TUT ES NICHT! ICH HASSE GELB! WENN ES NACH MIR GEHEN WÜRDE, WÜRDE ICH DAS KLEID IN DIE TONNE WERFEN‘, schrie Marianne innerlich verzweifelt. Äußerlich hoffte sie, dass dieses Getue vorbei war und sie dann schnell in die Bibliothek kam, um ihre Gedanken von Mode und muggeltypischer Kleidung zu befreien.

Zusammenfassung

Das Kleid, dass Marianne (unfreiwillig) ausgesucht hat
Das Kleid selbst besaß zwei Spagettiträger auch in derselben grellen Farbe wie der Rest des Kleides. Der Oberbereich schmieg sich wellig an den Körper, ehe es kurz über Bauchnabelhöhle locker durch einen angenähten hängenden Stoff überging. Einige Falten in diesem Kleid ließen dies locker leicht wirken und damit es nicht ganz so gelb aussah wurden am Ende des Kleides Blumen in rosa, blau und grün (für die Blätter) gedruckt, die verschnörkelt nach oben liefen und dabei immer dünner und weniger wurden. Ein richtiges Sommerkleid am Strand, aber nichts das Marianne einfach so freiwillig anziehen würde. Da es aber nichts besseres gab, nahm sie das ansich und kramte dabei noch zwei Sandalen in bech hervor.

Muggeltypisch
Das Kleid selbst war so typisch Muggelkleidung, denn kein Zauberer würde mit so einem bunten Kleid durch Hogwarts laufen, geschweige denn durch die Winkelgasse. Zu Zauberer passten Roben, dunklere Farben und Umhänge. Ein Zauberer war meist äußerlich daran zu erkennen, dass er sehr altertümliche Klamotten trug und dann noch so weite, sodass man den Zauberstab gut verstauen konnte. Das war natürlich bei diesem Kleid nicht möglich.
Marianne jedoch behauptet: Ich finde muggeltypisch kann man nicht genau definieren. Alles was zu sehr bei den Muggeln vom Äußerlichen her auffällt im Sinne von altmodisch, zu Robenlastig oder mit komischer Kopfbedeckung ist, ist nicht muggeltypisch!

Kleidung die sowohl Zauberer als auch Muggel tragen
„Hexen und Zauberer tragen ja auch Anzüge und Röcke, die selbst Muggel tragen würden. Auch tragen einige auch Jeans und Hemden, aber das sind meist diejenigen die aus einer Halbblutfamilie stammen und noch im Teenageralter sind.“
Die Alltagsklamotten können auch aus Pullover bestehen (wie der Weasley-Pulli) und da würde man unter Muggel auch nicht so sehr auffallen. Die meisten Jungen (im Film) tragen Jeans oder schwarze Hosen und die Mädchen schwarze Faltenröcke. Auch solche Kleidung kann man in der Welt der Muggel finden. Hinzu kommen die Socken, die beide

Quelle

1) Leitfaden des Textes dient der Unterricht in WoP: https://worldofpotter.de/school/lesson/03bfbdc0-b10e-48f7-ba14-87b45c31a4ec
2) Lillyana Jones ist ein Benutzer aus WoP und hat mir die Erlaubnis erteilt sie hier einzubinden.
4) Die Aussage was muggeltypisch ist, stammte aus meiner Fantasie und dem Beobachten der HP-Filme wie die unterschiedlichen Leute gekleidet sind.
5) Auch bei der letzten Frage habe ich mich an die HP-Filme gehalten

6) Ansichten und Gedanken von Marianne stammen von mir.